Entropie ist Licht

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Die Physik kennt das Lichtquant, ohne konsequent über die physikalische Bedeutung einer Ansammlung von Lichtquanten, der Lichtmenge, zu reflektieren. Gleichzeitig laboriert die Physik mit einer Entropiemenge, ohne je der Frage Beachtung geschenkt zu haben, aus was sie besteht bzw. ob sie sich wie andere physikalische Mengen auch aus Quanten zusammensetzt. Diese beiden Verwunderungen werden gegenstandslos, wenn Entropie als Lichtmenge und ihr Quant als Photon erkannt wird.

Mit der Identifizierung von clausiusscher Entropiemenge und planckscher Lichtmenge würde die Physik die vor mehr als 110 Jahren ausgelöste Quantenrevolution vollenden und belohnte sich sogleich mit einer Enmystifizierung ihrer bislang unverstandendsten Mengengröße:

Entropie ist direkt messbar, weil sie – wie andere Mengengrößen auch – quantisiert ist.
Eine Temperatur muss keinen universellen physikalischen Zusammenhang mehr repräsentieren und darf deswegen restlos vereinbart werden
Die mit Entropieteilchen verbundene Energie wird im Großen wie im Kleinen als Wärmestrahlung transportiert.

Entropie spielt deshalb die zentrale Rolle in der Physik, weil ihre Quanten als Austauschbosonen des elektromagnetischen Feldes an allen (uns direkt betreffenden) Umwandlungsvorgängen der Natur nicht nur beteiligt sind, sondern diese maßgeblich mitbestimmen.

Die Identität von Entropie und Licht ergibt sich für Hohlraumstrahlung sowohl aus formalen als auch aus physikalischen Gründen. Tritt Stoff mit hinzu, so bleibt diese Identität gewahrt, wenn Änderungen der Stoffmenge in der gibbsschen Fundamentalform konsequent berücksichtigt werden.