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Getreu der Definition physikalischer Mengengrößen durch Gleichung (3.1) leitet sich der Wert der Stoffmenge n aus dem Verhältnis zwischen der Anzahl N der Teilchen im System und der Stoffelementarmenge kA bzw. der reziproken Quantenormalendichte NA ab:

0906

9.6

Wie nun die Anzahl der Teilchen eines beliebigen System bzw. die Quantennormaldichte eines Referenzsystems bestimmt werden kann, wird von dieser Definition nicht berührt.

Ein direktes Auszählen der Stoffquanten ist bei Gegenständen unserer Lebenswelt im allgemeinen und in 0,012 Kilogramm des 12C-Isotops im besonderen aufgrund der zu erwartenden schieren Zahl unmöglich. Deshalb wird die Zahl N aus einem sinnvollen Verhältnis anderer Größen abgeleitet, insbesondere aus dem Verhältnis zwischen der Masse M des Systems und der Masse mTeilchen des jeweiligen Stoffquants:

0907

9.7

Nach demselben Schema lässt sich die Zahl N auf das Verhältnis zwischen dem Volumen einer kristallinen Elementarzelle und einem Mol-Volumen bestimmen.