Messung

  Vorangehende Seite Nächste Seite Für die Druckfunktion wird JavaScript benötigt!  

Die „Masse“ wird (als sog. träge Masse) wie jede andere physikalische Größe auch aus einer Relation geboren. In diesem Falle handelt es sich um das newtonsche Reaktionsprinzip. Dieses lässt sich zugunsten einer Messvorschrift, die auf möglichst einfachem Wege zu einer Maßzahl führen soll, z.B. auf zwei Objekte beziehen, die sich mittels einer zuvor zwischen ihnen gespannten Feder gegenseitig weggestoßen haben. In diesem Fall ergibt sich das Verhältnis der trägen Massen der beteiligten Objekte aus dem Verhältnis ihrer (idealerweise konstanten) Transportgeschwindigkeiten:

0303

3.3

Die gravitative Wechselwirkung zweier Systeme wird durch das Ausmaß ihrer schweren Masse bestimmt, die sich durch Vergleich mit einer Referenzmasse in einem (örtlich) homogenen Schwerefeld z.B. mittels einer Balkenwaage bestimmen lässt. Ein Unterschied zwischen träger und schwerer Masse kann messtechnisch nicht nachgewiesen werden.

Eine Quantisierung der Masse ließe sich mit diesen Messmethoden vermutlich genausowenig nachweisen wie die Quantisierung des Stoffs durch einen Vergleich der Masse makro- und mikroskopischer Systeme.

 

0301 actio reactio

Bild 3.1 Vergleich der trägen Massen zweier unterschiedlicher Körper.