Axiome der newtonschen Mechanik

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Die newtonschen Axiome der Mechanik definieren

1.den Zustand eines Körpers (Trägheitsprinzip),
2.die Kraft als Ursache seiner Zustandsänderung (Aktionsprinzip) sowie
3.seine Masse als Kopplungskonstante zwischen Kraft und Zustandsänderung (Reaktionsprinzip).

Ein „Gesetz der Mechanik“ beruht auf einem (orts-, geschwindigkeits-, zeitsabhängigen …) Kraftfeld, dem eine Schar an Bahnkurven entspricht. Man kann deshalb auch von einer Differentialdarstellung der Bahn eines Körpers sprechen.

Ein solches Kraftfeld wird zum „Gesetz“, wenn Bahnkurven aus der errechneten Schar systematisch mit tatsächlichen Bahnkurven von Körpern übereinstimmen. Dabei haben sich die Raumkurven nicht nur geometrisch zu entsprechen, sondern müssen auch zeitlich synchron abgefahren werden.

Die Quantentheorie dagegen bestimmt die Energie- und Drehimpuls-Eigenwerte physikalischer Systeme, während Eigenwerte von Ort und Geschwindigkeit, d.h. die Bahnen einzelner Körper, genausowenig vorkommen wie Kräfte zwischen ihnen oder Feldstärken, denen diese ausgesetzt sind.