Impulstemperatur

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Körper tauschen keinen Impuls aus, wenn ihre Transportgeschwindigkeiten übereinstimmen und ihre gravitative Wechselwirkung vernachlässigt werden kann. Erst wenn aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeiten Zusammenstöße zwischen ihnen möglich werden, kann es zu einem Austausch von Impuls kommen. Dies legt es nahe, von der Transportgeschwindigkeit als „Impulstemperatur“ zu sprechen. Da es sich bei der Transportgeschwindigkeit eines Körpers zugleich auch um die zum Impuls energiekonjugierte intensive Größe handelt, fallen hier Impulstemperatur und mechanisches Potential „regelrecht“ zusammen.

Grundsätzlich soll sich die „Temperatur“ einer Menge jedoch aus dem Fließgleichgewicht ihrer Quanten bzw. Portionen ableiten. Da die Transportgeschwindigkeit aber nur mit einer „Fließsperre“ und nicht nicht mit einem Fließgleichgewicht in Verbindung steht, ist die Identifizierung mit einer Temperatur nichtig.

Die Suche nach einer speziellen Impulstemperatur wäre überflüssig, ließen sich mechanisches und chemisches Pensum gemeinsam an die Stoffmenge binden. Das damit verbundene mechanisch-chemische Potential zielte allerdings generell auf die Herstellung von Fließgleichgewichten, bei denen eine Differenzierung in Stoffkomponenten nicht mehr möglich wäre.