Verschiebung

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Nur beim mechanischen Pensum sind sowohl die extensive als auch die intensive Größe des Systems bekannt, und so lässt sich unter Kenntnis des Impulses und der Transportgeschwindigkeit eines Körpers eine jede Änderung in seiner kinetischen Energie direkt berechnen.

Nicht anders verhält es sich, wenn das System aus körperhaften Subsystemen besteht, die jeweils mit Impuls und Transportgeschwindigkeit ausgestattet sind, bis hin zu dem Fall, dass eine zustandsspezifische spektrale Impulsdichte für die Subsysteme unter der Randbedingung vorliegt, dass der Gesamtimpuls aller Subsysteme Null ist. Das mechanische Pensum, welches den Unterschied zweier spektraler Impulsdichten kennzeichnet, beschreibt auch hier den Unterschied in der kinetischen Energie aller Subsysteme.

Obwohl ein Ideales Gas nur mit einer spektralen Impulsdichte verbunden auftritt und sein Energiehaushalt deshalb wie eben skizziert lückenlos berechnet werden kann, wird stattdessen das mechanische Pensum eines Körpers betrachtet, welches mit dem Kolben des Gasbehälters gekoppelt ist. Die mechanischen Pensa des Gases einerseits und des Körpers andererseits stimmen jedoch nicht überein, weil sich die spektrale Impulsdichte des Gases nicht nur mit dem Volumen, sondern auch durch einen Impulsfluss über die Behälterinnenwand verändert. Dass dies evtl. durch einen Entropiefluss über die Behälteraußenwand ermöglicht wird, ist in diesem Zusammenhang bedeutungslos.

Um die Energie trotzdem korrekt zu bilanzieren, müssen weitere Pensa abgerechnet werden, die die Differenz überbrücken. Im Falles des Idealen Gases wird ein thermisches Pensum konstruiert, das an einem fiktiven Reservoir mit veränderlicher Stoffmenge anfällt.