Darstellung

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Folgende Strategien haben sich etabliert, um die intensiven Größen eines Systems, dessen Energiefunktion unbekannt ist, ersatzweise darzustellen:

1.Nachweis eines Temperometers
2.Systemübergreifende Konstruktion von Temperierfunktionen
3.Energetisch-mengliche Nachbildung
4.Verschiebung auf Systeme mit bekannter Dispersionsrelation
5.Kenntnis der statistischen Verteilung
6.Kenntnis der Universellen Energiefunktion

Bei den drei „klassischen“ Größen Druck, Temperatur und chemisches Potential ist die Situation uneinheitlich:

 

Potential

Repräsentant

Einheit

Erläuterung

Strategie

Mechanisch

Druck

J/m³

Druck leitet sich aus einem Speicher ab, mit dem sich eine Impulsverteilung (unter Wahrung des Gesamtimpulses) ändern lässt

4, 6

Thermisch

Temperatur

J/mol

Anstelle der Thermodynamischen Temperatur tritt in Praxis eine Temperaturfunktion (üblicherweise auf Druck, Volumen und Stoffmenge bezogen)

2, 5

Chemisch

Chemisches Potential

J/mol

Chemisches Potential leitet sich aus einem Verhältnis von Energie und Stoffmenge ab.

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Tabelle 6.2: Strategien zur Nachbildung bzw. Darstellung der drei wesentlichen Potentiale.