Generelles Gas

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Ein Gas liegt – von Grenzfällen abgesehen – als Gemisch eines Lichtgases und mehrer Stoffkomponenten vor. Dabei gilt: Ohne Stoff gibt es kein Licht, ohne Licht wiederum gibt es kein chemisches Gleichgwicht zwischen den Stoffkomponenten.

Die Lichtmenge konstituiert sich aufgrund der endlichen Zeit, die ihre Quanten für den Weg zwischen dem Ort ihrer Emission bis zum Ort ihrer Absorption benötigen. De facto sind die Kristallatome des Gasbehälters am Fließgleichgewicht beteiligt, was umso dominanter wird, je verdünnter das Stoffgas und je heißer die Wandung wird (Grenzfall Hohlraumstrahlung).

Deshalb fließen grundsätzlich sowohl Stoff- als auch Entropiemenge mit ihren jeweiligen Potentialen in die gibbssche Fundamentalform (6.12) ein. Dadurch lassen sich Zustände des Gases differenzierter – nämlich unter Berücksichtigung sowohl stofflicher als auch photonischer Eigenschaften – beschreiben. Die über die Gastemperatur definierte Hilfsgröße Entropie wird nicht mehr benötigt.

 

Substanz

Körper

Stoffgas

Lichtgas

Hilfssubstanz

Art des Pensums

impulsiv

chemisch

thermisch

 

Pensum

v·dp

µ·dn

τ·ds

ξ·dχ

Stoffgas

 

 

 

 

Generelles Gas

 

 

 

 

Lichtgas

 

 

 

 

Tabelle 6.4: Ein konsistenter Ansatz für die gibbssche Fundamentalform eines Ensembles aus Stoff- und Lichtgas berücksichtigt chemisches und photonisches Pensum und kann auf die Hilfsgröße Entropie völlig verzichten, wenn im Grenzfall des Idealen Gases neben der Volumenarbeit auch alle anderen in seiner Peripherie angefallen Pensa ermittelt werden.