Extensiv

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Solange sich das Ausmaß an Energie in ihren unterschiedlichen Formen grundsätzlich nach mechanischen Größen bemisst, bilden diese gewissermaßen das „Rückgrat“ eines jeden Größensystems. All diejenigen Größen, die aus dem Vergleich eines Objektes mit einem Referenzobjekt entstehen (idealerweise unabhängig vom Zustand des Objektes wie auch des Refenzobjektes) und für die eine Transportgleichung aufgestellt werden kann, dürfen demnach als deren „Extremitäten“ bezeichnet werden. Mechanische sowie mengenartige Größen werden als extensive Größen zusammengefasst.

Eine extensive Größe entsteht, indem eine Relation zwischen einem Objekt und einem willkürlich vereinbarten Referenzobjekt definiert wird. Diese muss in einer Vorschrift bestehen, wie ein Objekt mit dem Referenzobjekt zu vergleichen ist, damit sich eine (dimensionslose) „Maßzahl“ ergibt.

Die natürlichen Referenzobjekte sind Teile kleinsten und dabei identischen Ausmaßes: die Quanten. Die Quantisierung der physikalischen Mengen ist von absolut grundlegender Bedeutung und es ist jede Mühe wert, sie gegen das Kontinuum als Kategorie der menschlichen Wahrnehmung abzugrenzen. Ob das elementare Schema

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für Mengen χ bedeutet, dass ihr Verhältnis zur Elementarmenge kχ die Anzahl N der Quanten definiert, die die Menge „aufziehen“, oder umgekehrt, dass die Anzahl N der Quanten die Menge χ aus einer Elementarmenge kχ hervorgehen lässt, ist nicht von vorneherein klar. Ob die Anzahl N durch direktes Auszählen oder durch indirekten Vergleich bestimmt wird, ist für dieses Schema unwesentlich.

Im übrigen sollte sich die physikalische Theoriebildung von der Glut der Ignoranz solange peinigen lassen, bis aufgeklärt ist, warum der Impuls und mit ihm die Länge und/oder die Zeit nicht in Quanten wahrgenommen wird bzw. werden kann.