Entropiemenge des Idealen Gases

  Vorangehende Seite Nächste Seite Für die Druckfunktion wird JavaScript benötigt!  

Wird nichtsdestotrotz in die gibbssche Fundamentalform eines Idealen Gases neben dem mechanischen auch ein thermisches Pensum eingetragen, so müssen sich beide Pensa auf externe Reservoire beziehen: Das mechanische Pensum rechnet die Änderung des Bewegungszustandes eines externen Körpers ab, während das thermische Pensum die Inventar-Änderung eines virtuellen externen Stoff-Reservoirs berücksichtigt. Letzteres ist aus zwei Gründen zwingend:

1.Geht die Temperaturfunktion des Idealen Gases als thermisches Potential in die gibbssche Fundamentalform ein, dann wird die Dimension der Entropie – unabhängig von der kosmetischen Korrektur durch die Universelle Gaskonstante – zur Stoffmenge.
2.Da die Stoffmenge des Idealen Gases per se unverändlich ist, seine Entropie jedoch veränderlich sein muss, können sich Entropie und Stoffmenge nicht auf dasselbe System beziehen.

Sowie ein chemisches Gleichgewicht vorliegt – und damit kein Ideales Gas mehr –, stehen die Stoffteilchen mit einem Photonengas im Gleichgewicht, dessen Teilchen zumindest theoretisch ebenfalls einen Beitrag zur Energiebilanz liefern. Die Änderung von Licht- bzw. Stoffmenge lässt sich dann durch Potentiale so gewichten, dass die Energiebilanz allein über diese oder zusätzlich unter Berücksichtigung eines externen mechanischen Pensums erfüllt ist. Das externe Entropie-bzw. Stoff-Reservoir bleibt dann ohne Funktion.