Kritik der Nomenklatur

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Das „stefan-boltzmannsche Gesetz“ betrifft die Strahlungsleistung eines schwarzen Körpers. Das „plancksche Strahlunggesetz“ hingegen bezieht sich auf die spektrale Energiedichte von Licht, das von schwarzen Wänden eingeschlossen wird. Dabei gehen Strahlungsleistung und Zustandsänderung einerseits und Energiedichte und Zustand andererseits Hand in Hand.

Da Strahlung die Ausbreitung von etwas bezeichnen soll und nicht seinen Zustand, sind die beiden Benennungen in sich widersprüchlich. Geeigneter wären folgende Bezeichnungen:

stefan-boltzmannsches Strahlungsgesetz
plancksches Zustandsgesetz (für Licht in einem Hohlraum)