Entropienormal

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Würde die Elementarmenge der Entropie einfach gemäß Gleichung (5.27) übernommen werden, dann hätten wir es mit einer Quantennormaldichte von etwa 2·1022 Photonen pro Entropieeinheit zu tun. Diese Zahl geht aus dem Kehrwert des Produktes aus Universeller Gaskonstante R und Stoffelementarmenge kA und damit größenordnungsmäßig aus der Stoffteilchenanzahl eines Idealen Gases in einem Kubikmeter hervor, was nur widerspiegelt, dass die boltzmannsche Konstante auf die mittlere Energie von Stoffteilchen abstellt (obwohl sie die Rolle der Elementarmege der Entropie und nicht des Stoffs spielt).

Unter Normalbedingungen (300 K) ist die Lichtteilchendichte gemäß Tabelle (5.10) um 11 Größenordnungen niedriger als die Stoffteilchendichte, d.h. um eine Entropieeinheit gemäß Gleichung (5.27) darzustellen benötigte man einen Würfel der Kantenlänge von etwa 4 Kilometern (erst bei 106 K käme man mit 1 m³ hin). Dies bedeutet, dass ein praktikables Entropienormal ein thermisches Potential nach sich zöge, dessen Maßzahlen voraussichtlich um Größenordnungen über denen der Thermodynamischen Temperatur liegen würden.