Messung

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Eine extensive Größe ist durch die Anzahl bestimmt, mit der die Einheit (bzw. die Elementarmenge) im zu bemessenden Objekt enthalten ist. Ist diese Zählung unpraktisch (oder praktisch gesehen unmöglich), kann die entsprechende Anzahl auch aus dem Verhältnis von Werten einer Hilfsgröße abgeleitet werden (bei der Stoffmenge handelt es sich dabei um die Masse bzw. das Volumen), die sich sowohl an der Einheit (bzw. der Elementarmenge) als auch am Objekt selbst sinnvoll messen lässt.

Bei der Lichtmenge wurde ursprünglich ein dritter Weg beschritten: Statt die enthaltenen Teilchen, welche die Elementarmenge repräsentieren, direkt bzw. über eine Hilfsgröße indirekt zu zählen, wurde ein Modell entworfen, aus dem sich neben der spektralen Energiedichte der Teilchen auch ihre Anzahl ableiten ließ. Dies ist zwar sehr elegant, doch kein gangbarer Weg, wenn es darum geht eine Einheit des Lichts bzw. der Entropie zu erschaffen, mit der beliebige Systeme verglichen werden können, um ihren Gehalt an Licht bzw. Entropie zu ermitteln. Die entsprechende Herausforderung kann an dieser Stelle nur formuliert und Wege, ihr zu begegnen, allenfalls angedeutet werden:

Gibt es Zustandsbereiche, in denen Licht (Einstein-Bose-Kondensate als „Lichttropfen“ oder kohärent als „Lichtstab“) so auftritt, das sich seine Menge hilfsweise (z.B. über die Kohärenzlänge) bemessen lässt?
Kann ein definierter Anteil des Lichts eines Systems entnommen und in einen Zustand überführt werden, auf den sich eine solche Hilfsgröße sinnvoll anwenden lässt?
Kann ein definierter Anteil des Lichts eines Systems entnommen und direkt ausgezählt werden?