Messung

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Der Größenwert einer Impulsportion pi lässt sich grundsätzlich über eine Anzahl Ni von (ausreichend kleinen) Referenzimpulsportionen kπ bestimmen, die das System über inelastische Stöße auf alle drei Komponenten (also Raumrichtungen) bezogen zur Ruhe bringen [Falk/Ruppel 31983, 55f.]. Im Prinzip berechnet sich das Ausmaß einer Impulsportionskomponente also analog zu Gleichung (5.2):

0512

5.12

Die Grundlage dieser Messung ist der Impulserhaltungssatz. Es entspricht der Vorgehensweise, eine Stoffkomponentenmenge durch die chemische Reaktion mit dem Vielfachen einer gewissen anderen Stoffkomponentenmenge komplett „aufzubrauchen“, wodurch sich ihr Größenwert letztlich in Relation zu dem einer Referenzstoffmenge (Kohlenstoff) bringen lässt.

Darüber hinaus können Impulsportionen natürlich auch kinematisch gemessen werden. Über Gleichung (5.10) errechnet sich die Energie, die mit einer Impulsportion verbunden ist.