Vergleichsvorschrift

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Die Vorschrift zum Vergleich eines Objektes mit dem Referenzobjekt muss praktikabel sein, gewisse Voraussetzungen wie Transitivität oder Reproduzierbarkeit des Ergebnisses erfüllen und überhaupt zu sinnvollen Ergebnisse führen (was selbst bei der Längenmessung nicht trivial ist, wenn nämlich Objekt und Maßstab zueinander bewegt werden).

Es gilt der Grundsatz, dass sich eine (extensive) Basisgröße nicht durch andere Basisgrößen ausdrücken lassen darf. Dies schließt jedoch nicht aus, eine Basisgröße über eine universelle Beziehung auf eine andere Basisgröße zu beziehen, um etwa eine Einheit aus der anderen abzuleiten, solange die Basisgrößen im allgemeinen unabhängig voneinander sind.

Ein Beispiel daür ist die Rückführung der Längeneinheit auf die Zeiteinheit über das Prinzip der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Umgekehrt beruht die Vorschrift für den Vergleich von Dauer und Referenzdauer auf dem Vergleich von Längen („Ziffernblatt“). Im allgemeinen sind Längen und Dauern jedoch unabhängig voneinander, weswegen beide Größen bzw. ihre Einheiten unabhängig voneinander im Internationalen Größen- (ISQ) bzw. Einheitensystem (SI) (ISQ) geführt werden.

Grundsätzlich führt eine Vergleichsvorschrift zu positiven Ergebnissen. Negative Ergebnisse entstehen erst aus der Betrachtung von Unterschieden.