Referenzobjekt

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Die Festlegung des Referenzobjektes entspricht der Einheitendefinition, was umgekehrt bedeutet, dass im Zentrum jeder Einheitendefinition die Beschreibung eines mit anderen Objekten vergleichbaren Repräsentanten stehen muss, dem ein willkürlicher Größenwert zugeordnet wird.

Bei „Repräsentant“ denken wir gerne wieder gegenständlich. Das kann sehr unangemessen sein, wie der Fall des Impulses zeigt. Er tritt zwar in Portionen auf, die sich in unseren Augen durch den Raum bewegen und die wir gleichsam instinktiv der Masse anheften, die uns als Synonym des betrachteten Systems gelten mag. Physikalisch korrekt müssten wir jedoch sagen, dass die Impulsportion genauso Bestandteil des Systems ist wie Entropie, Ladung oder Stoff. Die Masse ist zwar eine Eigenschaft des Systems (oder seiner Bestandteile), doch sie gehört nicht zu ihrem Inventar wie die Quanten oder Portionen der genannten extensiven Größen.

Auch der Repräsentant wird erst durch den Vergleich mit einem Objekt zum Leben erweckt. Dabei entscheidet die Vergleichsvorschrift lediglich, was an einem System in den Fokus rückt, und nicht welches System.

Sind Quanten die Repräsentanten, so tritt eine zusätzliche Eigenschaft hinzu, nämlich die ihrer Quellbarkeit, d.h. dass sie entstehen oder vergehen können (u.U. im Rahmen eines gegebenen Erhaltungsatzes).