Objekt

  Vorangehende Seite Nächste Seite Für die Druckfunktion wird JavaScript benötigt!  

Objekte denken wir im allgemeinen lokalisiert, ausgedehnt und in erster Linie materiell. Selbst diejenige physikalische Theorie, die sich Naturprinzipien widmet, nach denen alle physikalischen Größen miteinander verbunden sind, wird einseitig und am Ende missverständlich als „Materialtheorie“ bezeichnet.

Diese Denkungsart wurzelt zweifellos im mechanistischen Weltbild, das allerdings durch die Relativitätstheorie in seinen Grundfesten erschüttert wurde und mit der Anschauung innerhalb der Quantenmechanik und der Wärmelehre nicht mehr viel gemein hat.

Tatsächlich sind materielle, also aus der Ruhemasse eines physikalischen Systems (bzw. der Ruhemasse seiner Subsysteme) erwachsende Eigenschaften nur ein Aspekt unter mehreren. Auch ist eine Lokalisierung des Systems oftmals unwichtig und seine Ausdehnung lediglich eine Hilfgröße, um die Extension bestimmter Mengen im System parametrisieren zu können.

Objekte im physikalischen Sinne werden letztlich durch ihr Inventar gekennzeichnet, weswegen sich deren Mengen als primäre Eigenschaften ergeben. Die gewohnte Verwendung intensiver Größen zur Systembeschreibung geschieht nur behelfsmäßig, da diese aus mengenartigen Größen abgeleitet werden müssen.