Definition

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Das Verständnis extensiver Größen beruht gewöhnlich auf der Vorstellung, dass etwas „mehr“ oder „weniger“ werden muss, je nachdem ob man das Ausmaß des Systems vergrößert oder verkleinert:

Eine extensive Größe ändert sich mit dem Ausmaß des betrachteten Systems [z.B. Labuhn/Romberg 52011, 15]

Damit ist allerdings noch nicht hinreichend klar, dass eine Änderung im Ausmaß eines Systems keinesfalls geometrisch zu verstehen ist, sondern auf den Inhalt des Systems bezogen werden muss.

Die erforderliche Klarheit wird durch Einführung von „Isorationalen“ als eine Klasse Prozessualer Zustandsmengen hergestellt, die aus all den Elementen einer Systemischen Zustandsmenge besteht, die quellfrei auseinander hervorgehen, in dem sie mit Bruchteilen ihrer selbst bestromt werden. Dadurch stehen die einbezogenen Mengen in bestimmten konstanten Verhältnissen zueinander und die entsprechenden extensiven Größen sind folgendermaßen ausgezeichnet:

Eine extensive Größe ist eine Zustandsgröße, deren Maßzahlen bei den Elementen einer Isorationalen mit denen aller anderen extensiven Größen des Zustands in einem konstanten Verhältnis stehen.

Es sollte nicht irritieren, sondern Vertrauen erwecken, dass extensive Größen nicht für sich, sondern aufeinander bezogen definiert werden, da alles Physikalische derartigen Relationen entspringt.