5. Extensive Größen

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Im Mittelpunkt stehen hier die drei extensiven Größen der gibbsschen Fundamentalform für Gase: Impulsmenge, Entropiemenge und Stoffmenge.

Es wird also nicht das Volumen, sondern die Impulsmenge betrachtet, weil sich hinter der sogenannten „Volumenarbeit“ tatsächlich die Energie aus der Änderung eines Impulsinventars verbirgt. Dabei handelt es sich nicht um das Impulsinventar des Systems, sondern um das eines mechanisch angekoppelten Körpers. Die Differenz der beiden Pensa wird systematisch auf das thermische Pensum des Systems abgewälzt, welches auf einer thermischen Substanz aufbaut, der sogenannten Entropie, für die es keine Messvorschrift gibt.

Nach der Entropie rückt Licht in den Mittelpunkt. Licht ist die substanzielle Basis für Hohlraumstrahlung („Lichtgas“), so wie Stoff die substanzielle Basis für das Ideale Gas („Stoffgas“) ist. Da die Entropie des Lichtgases derselben Quantisierungsbedingung wie die Lichtmenge unterliegt, muss es sich bei den Quanten des Lichts um die der Entropie handeln. Zur Lichtmenge gehört eine Temperaturfunktion, die zu ihr direkt energiekonjugiert auftritt.

Die Stoffmenge ist der „Klassiker“ unter den Mengengrößen: Ihre Quanten – die Atome und Moleküle – sind mittlerweile bestens eingeführt und sogar einzeln nachweisbar. Ihre Rolle in der gibbsschen Fundamentalform eines Gases bleibt allerdings peripher, da grundsätzlich von chemisch gehemmten Gasen bzw. Stoffkomponenten ausgegangen wird. Leider hat diese Randbedingung das Missverständnis über die Erhaltungseigenschaft der Entropie befördert, indem ganz analog von Entropie-Adiabasie sofort auf Isentropie geschlossen wird.