Systeme der Wärmelehre

  Vorangehende Seite Nächste Seite Für die Druckfunktion wird JavaScript benötigt!  

Im Rahmen der Wärmelehre wird ein physikalisches System nicht mehr als geometrisches, zumal materielles Gebilde aufgefasst, welches lockt, sein kausales Geschehen ins Visier zu nehmen, sondern als eine Zustandsmenge, die durch systemspezifische Wertekombinationen eines gewissen Satzes an Größen aufgespannt wird.

Die Menge aller mit diesen Größen verbundenen Wertekombinationen wird auf universelle Weise durch die Existenz einer mengenartigen Größe eingeschränkt, die den Namen „Energie“ bekommen hat. Dieses Naturprinzip spiegelt sich in der sog. „gibbsschen Fundamentalform“ wieder, wo es für universelle Quantenumwandlungsgesetze sorgt. Weitergehende Einschränkungen werden über spezifische Zustandsfunktionen abgebildet, beispielsweise durch die Thermodynamische Temperatur als universelles thermisches Potential.

Der Zustand eines Systems ist durch die Werte festgelegt, die bestimmte Größen des Systems haben. Will man den Unterschied (zur Not: den „Übergang“) zwischen zwei Zuständen durch die Differenzen dieser Werte beschreiben, dann geschieht dies am signifikantesten mittels mengenartiger Größen. Ein physikalisches System ist dann in jedem seiner Zustände durch das Ausmaß der in ihm enthaltenen Mengensorten bestimmt. Das erlaubt die Verallgemeinerung, dass eine Zustandsmenge, die ein physikalisches System repräsentieren soll, durch systemspezifische Wertekombinationen eines universellen Satzes an Größen aufgespannt wird – nicht vertretene Mengensorten werden dann durch den Wert Null bemessen.

Sind die Mengen quantisiert, dann stellt sich ein Zustand als Komposition von Quanten unterschiedlicher Sorten da, wobei die Quanten einer Mengensorte nicht nur in Komponenten auftreten können (Stoff, elektrische Ladung), sondern auch in einer bestimmten spektralen Verteilung (Impuls). Die sortenübergreifende Umwandlungsfähigkeit der Quanten gibt sich in einer entsprechenden Zustandsvielfalt zu erkennen.

Es lassen sich Systeme (bzw. „Systemische Zustandsmengen“) letzten Ende nur deswegen unterscheiden, weil sich Quanten räumlich trennen lassen und dabei umwandlungshemmt sind, so dass individuelle Kombinationen an Quanten lokal stabil bleiben können.