Thermisches Pensum

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Ist in der Energie-Bilanz eines Systems, das nur thermisches und mechanisches Pensum berücksichtigt, die Volumenarbeit an einem externen Impuls-Reservoir eingetragen, dann muss sich sein thermisches Pensum ebenfalls auf seine Peripherie beziehen lassen.

Das ist insbesondere der Fall, wenn das thermische Pensum eines Systems als Integral über dessen Wärmekapazität CV abgerechnet wird, da dieses aus dem Verhältnis zweier Größen bestimmt wird, die zuvor an der Umgebung gemessen worden sein müssen:

Energieunterschied in der Umgebung,
Temperaturunterschied, der in Umgebung und am System gleich ausfällt.

Im einfachsten Fall entsteht der Energieunterschied in der Umgebung durch ein einziges Pensum, beispielsweise durch den ohmschen Verlust eines elektrischen Stroms. Mit Volumenarbeit einerseits und kapazitivem thermischem Pensum andererseits wälzt man die Energiebilanz des Systems also konsequent auf seine Umgebung ab.

Zumindest für Gase kann das thermische Pensum systemspezifisch aufgezogen werden, wenn statt einer fiktiven Entropie das substanzielle Licht und zusätzlich der substanzielle Stoff herangezogen werden.