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Mein Interesse für die Wärmelehre setzte 1979 ein, als ich die für Physik-Studenten obligatorische Vorlesung an der Kieler CAU hörte, sie jedoch für einen Ausrutscher und nicht für eine Universaltheorie der Physik hielt.

Das änderte sich grundlegend mit meinem Wechsel an die TU Berlin Anfang der 1980er, wo ich die Wärmelehre als Grenzfall einer universellen Materialtheorie kennenlernte, die sich nicht auf Hauptsätzen ausruhen durfte, sondern ihre Annahmen anhand gemessener Materialeigenschaften zu beweisen hatte. Freunde machte ich mir mit meinen kritischen Schriften zur Definition der Entropie, die in einer Monographie über die Kulturgeschichte des Perpetuum mobile gipfelte, jedoch nicht.

Ab 2006 griff ich dieses für fast 20 Jahre beiseitegelegte Thema erneut auf und veröffentlichte im August 2010 das Buch „Entropie. Universelle Aspekte einer physikalischen Mengengröße“ und richtete auch eine Website ein, um zusätzliche Materialien einstellen zu können. Dieses Buch vereint die Destruktion der aktuellen Entropie-Definition mit einer These zur Substanz der Entropie. Aufgrund des gegen Null konvergierenden Interesses an dieser Veröffentlichung reichte ich zum Ende desselben Jahres noch einen „Crashkurs Entropie“ als verspätete „Vorrede zu einer bereits erschienenen Würdigung der Prinzipe der Wärmelehre“ nach.

Dieses online browsbare Handbuch über die Einheit der Entropie ist der aktuell letzte Beitrag zur Kritik der Wärmelehre. Es zeigt anhand der unterschiedlichen Genese extensiver und intensiver Größen auf, dass die Definition der Basis-Größe „Thermodynamische Temperatur“ unhaltbar, eine Definition der Entropie als Basis-Größe mit eigener SI-Einheit hingegen notwendig und möglich ist.